Iaa ausstellerverzeichnis 2015 pdf

Interest

Dies ist die gesichtete Version, die am 9. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung. Iaa ausstellerverzeichnis 2015 pdf ist eine zeitlich begrenzte, wiederkehrende Marketing-Veranstaltung.

Sie ermöglicht es Herstellern oder Verkäufern einer Ware oder einer Dienstleistung, diese zur Schau zu stellen, zu erläutern und zu verkaufen. Kunden haben auf einer Messe die Möglichkeit, die Angebote verschiedener Anbieter zu vergleichen und sich ein Bild von der Marktsituation zu machen. Ausstellenden Unternehmen geht es um die Akquise oder die Auffrischung von Kundenkontakten, Steigerung des Bekanntheitsgrades sowie Informationsaustausch. Deutschland ist der führende und größte Messestandort der Welt. Der Ausdruck Messe bezeichnet im Kontext mittelalterlicher Geschichte einen einmal oder an mehreren bestimmten Tagen im Jahr abgehaltenen Waren- bzw.

Geldmarkt, der sich vom Jahrmarkt durch seine überregionale Bedeutung abhob. Dort gedachte man ein- oder mehrmals jährlich in der Regel des Namensgebers beziehungsweise des Schutzheiligen einer Kirche. Einen ersten Beleg für eine Messe liefert eine auf den 9. 635 datierte Schenkung des merowingischen Königs Dagobert I. Quellen aus merowingischer oder karolingischer Zeit sind jedoch nur spärlich überliefert.

Für den Handel der Hanse waren die seit der Mitte des 12. Jahrhunderts in Skanör und seit der Mitte des 13. Jahrhundert entstanden im deutschen Reich regionale Messenetze. Seit der zweiten Hälfte des Jahrhunderts traten insbesondere vier Messeplätze des niederrheinischen Messenetzes deutlich hervor: Köln, Utrecht, Aachen sowie die Messen in Duisburg, welche als Vorgänger der Frankfurter Messe gelten. Jahrhundert einsetzende Industrialisierung verlangte neue Absatz- und Vertriebswege, die auch das Messewesen beeinflussten.

Jedoch wurde erst ab Mitte des 19. Leipzig, später auch an anderen Plätzen. Man verkaufte am Messestand nicht mehr direkt die mitgebrachten Waren, sondern zeigte Muster, nach denen Bestellungen aufgegeben wurden. Nach der deutschen Reichsgründung 1871 war Leipzig zunächst die einzige über Deutschlands Grenzen hinaus angesehene, international bedeutende Messestadt. Ansonsten galten von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg Weltausstellungen als die herausragenden Ereignisse. Daneben wurden zum Ende des 19.

Jahrhunderts, aber auch in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zahlreiche Ausstellungen mit überregionaler Bedeutung veranstaltet, die meist einem bestimmten Thema zugeordnet waren, wie zum Beispiel Elektrizität, Gesundheit oder Maschinenbau. Sie richteten sich in erster Linie an das allgemeine Publikum, fanden aber oft nur in unregelmäßigen Abständen oder gar nur einmal statt. Nach dem Ersten Weltkrieg spielte die Leipziger Messe weiterhin eine herausragende Rolle für die deutsche Messewirtschaft. Daneben gewannen die Frankfurter Messen und im Laufe der 1920er Jahre auch die Kölner Messen und die neugegründete Deutsche Ostmesse in Königsberg an Bedeutung.

Das Ende des Zweiten Weltkriegs stellte eine Zäsur auch in der Entwicklung der deutschen Messe- und Ausstellungswirtschaft dar. Sie musste sich in einem seit 1949 zweigeteilten Deutschland völlig neu formieren. Die fast vollständig zerstörten Messegelände mussten wieder aufgebaut, in der Messearbeit neue Schwerpunkte gesetzt werden. Leipzig versuchte, als zentraler Messeplatz der Deutschen Demokratischen Republik seine international führende Position zurückzugewinnen und nahm bis in die 1980er Jahre eine wichtige Funktion im Ost-West-Handel ein. In der Bundesrepublik Deutschland nahmen die Internationalen Messen in Frankfurt und Köln 1947 bzw.